Über das Projekt

Das Projekt „Kamp‑Lintfort leuchtet” startete im Juli 2013. Gefördert durch die Stadtwerke Kamp-Lintfort, die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland, die Stiftung der Sparkasse Duisburg, die RWE Deutschland AG und die RAG Montan Immobilien GmbH entwickelte Prof. Karsten Nebe mit den Studierenden der Hochschule Rhein-Waal ein interaktives Lichtkunstwerk, dessen Betrieb am 2. Dezember 2014 aufgenommen wurde. Die großformatige Installation leuchtet seitdem an dem ehemaligen Schalthaus der RAG in Sichtweite zum neuen Campus der Hochschule.

Insgesamt erstrahlen 126 Scheinwerfer am ehemaligen Schalthaus der RAG. „Sie gleichen den Pixeln eines Monitors“, so Prof. Nebe „und können wie ein Bildschirm die Ideen der Studierenden, Schüler, Künstler und Bürger von Kamp-Lintfort visualisieren“. Der interaktive Dialog mit möglichst vielen Menschen war von Beginn an Idee und Wunsch der Initiatoren. Seit Juli 2013 arbeiten Studentinnen und Studenten unter Leitung von Prof. Karsten Nebe an der Umsetzung des Projektes. In Workshops und Studienarbeiten wurden technische und gestalterische Konzepte entwickelt und vor Ort erprobt, um das beste Konzept zu verwirklichen. Die technische Umsetzung ist gelungen, die Scheinwerfer sind in Betrieb genommen und erste Lichtbilder sind sichtbar.

Auf dieser Seite finden sich Details zum Projekt und der technischen Realisierung. Außerdem wird ein Editor bereitgestellt, mit welchem alle Interessierten eigene Projektideen zur Visualisierung erzeugen können. Was die Nutzer zu Hause kreieren, kann später auf der großformatigen Fensterfront leuchten. Mit dem Editor können die Projektteilnehmer Ihre Fantasie nicht nur bei der Auswahl von Farben und Bewegungsabfolgen einsetzen, sondern zukünftig zudem interaktive Elemente einbauen (etwa ab 2. Quartal 2015). Zum Beispiel kann die Lichtkunst auf die Bewegung von Passanten oder Ereignisse in der Umgebung unter z. B. Einbeziehung von Lautstärke oder Helligkeit reagieren, wenn die Gestalter dieses wünschen. Möglich machen dies spezielle Sensoren, die ebenfalls durch Studierende der Hochschule entwickelt und bereitgestellt werden. „Auch andere Eingabe- und Einflussmöglichkeiten werden wir im Laufe des Projekts untersuchen und verwirklichen“, ergänzt Nebe.

Unter dem Menüpunkt Liveview wird virtuell dargestellt, was zur gleichen Zeit in echt am Schalthaus zu sehen ist.